Solange es Wunder gibt ~ Ben Bennett

 Buchinfos

Bennett, Ben: Solange es Wunder gibt : Roman
erschienen im Bastei Lübbe Verlag, 2009
366 Seiten
ISBN 978-3-404-16306-9
Taschenbuch – 7,95 €
Kaufen bei Amazon

Inhalt [lt. amazon.de]
Sie spürt die Küsse des Mannes, den sie seit Kindertagen kennt und liebt wie niemanden sonst auf der Welt. Er nimmt ihre Hand und zieht sie fort mit sich zu ihrem Lieblingsplatz am Meer. Ein Tag am Strand mit dem Liebsten – das vollkommene Glück. Allein ein Rettungshubschrauber stört die Stille. Und plötzlich fällt Alexandra auf: Nur ihre eigenen Füße hinterlassen Spuren im Sand …

Der erste Satz
Es war noch früh am Morgen, und Alexandra stand gähnend in ihrem seidenen Nachthemd, das sie erst gestern in der Stadt bei Browley’s gekauft hatte, auf der Veranda ihres Strandhauses.

Eigene Meinung
Ben Bennett hat mit diesem Werk eine unglaublich anrührende Geschichte verfasst, die meine Augen nicht trocken ließ.

Sehr gefühlvoll wird die Geschichte von Alexandra erzählt, deren Mann durch einen Unfall ums Leben kommt und sie noch einen ganzen Tag mit seiner Seele verbringen darf, dessen Anwesenheit für sie allgegenwärtig ist. Zudem geschieht im Verlauf noch ein zauberhaftes Wunder, was zwar auf irgendeine Weise vorhersehbar, mich aber dennoch sehr bewegt hat.

Das Buch verdient diesen gut gewählten Titel, denn es ist voller Wunder und Phänomene, die natürlich reell nicht existieren können, doch nur der kleine Gedanke daran ist sehr tröstlich und ergreifend.

Die Gestaltung des Covers hatte mir damals, als ich es kaufte (dürfte so 2009 gewesen sein o.O) gleich entgegen gelacht und mir gefiel es so gut, dass es mit musste. Vorallem passt es auch absolut zur Geschichte, was mir meist wichtig ist, dass der Bezug zur Handlung erkennbar ist.

Fazit: Mir hat es sehr gut gefallen und kann es jeden ans Herz legen, der auf eine unglaubliche Story mit Tiefgang Lust verspürt. :)

schmedda#4

Charleston Girl ~ Sophie Kinsella

 Buchinfos

Kinsella, Sophie: Charleston Girl ; Roman
erschienen im Goldmann Verlag 2009
495 Seiten
ISBN 978-3-442-47399-1
Taschenbuch – 8,99 €
Kaufen bei Amazon

Inhalt
Lara Lington, eine junge Londonerin, hat gerade die Trennung von ihrem Freund hinter sich, und auch im Job könnte es besser laufen. Gegen ein paar Veränderungen hätte sie also nichts einzuwenden. Aber dass ihre Großtante Sadie ihr Leben auf den Kopf stellt, hätte Lara nun wirklich nicht erwartet. Sadie Lancaster ist im stolzen Alter von 105 Jahren in einem Altersheim verstorben, doch das würde man dem quirligen 23jährigen Mädchen nicht ansehen, das Lara erscheint und von ihr verlangt, eine Halskette zu finden, an der ihr ganzes Herz hängt. Außerdem will die kapriziöse, lebenslustige Sadie noch einmal richtig Spaß haben, tanzen, flirten und Champagner trinken. Und auch dazu braucht sie Laras Hilfe. Ehe sie sich’s versieht hat Lara ein Date mit einem ihr völlig unbekannten Mann, den Sadie ausgesucht hat, da er sie an Rudolph Valentino erinnert. Mit ihm soll Lara ausgehen, die unsichtbare Sadie im Schlepptau. Dass Lara eigentlich ihren Exfreund Josh zurückerobern möchte, ist Sadie herzlich egal. Im Charlestonkleid und mit ondulierten Haaren muss Lara einen Abend mit Ed verbringen – und das ist erst der Anfang ihrer Probleme …

Der erste Satz
Mit dem Elternbelügen ist es doch so: Man muss es tun, um sie zu schützen.

Eigene Meinung
‚Charleston Girl‘ war wieder ein gelungenes Buch von, mittlerweile einer meiner Lieblingsautorinnen, Sophie Kinsella.
Obwohl es hierbei etwas länger brauchte um mich mit der Geschichte anzufreunden, da sie um einiges übersinnlicher war als ihre vorangegangenen Werke. Nach dem ersten Viertel konnte mich die Situation fesseln und ich las es mit Freude.
So abgedreht die Geschichten von Sophie Kinsella auch sein mögen, sie schafft es jedesmal eine authentische und mitreißende Entwicklung auszuklügeln, die mir auch hier sehr gut gefiel. Liebenswerte Charaktere, Witz und eine gesunde Portion Liebe lassen mich in die turbolente Großstadt London entführen und angenehme (Lese-)Stunden verbringen.

Fazit: Chick-Lit, die man lieben muss. Erfrischend komisch und doch mit der richtigen Mischung aus Übersinnlichkeit und Realität machen das Buch zu einem erheiternden Lesevergnügen. Darüber hinaus hat das Buch einen nachdenklichen Kern: mal ab und an ein Auge auf ältere Familienangehörige werfen und für deren Vergangenheit ein kleines Interesse zeigen, denn jeder hat seine Geschichte zu tragen, die so einiges zu erzählen hat. Am Ende klappe ich die Kinsella-Bücher immer mit einem Lächeln zu ;)

schmedda#4