Die Puppenmacherin ~ Max Bentow

Buchinfos

erschienen im Page & Turner Verlag 2012
381 Seiten
ISBN 978-3-442-20404-5
Broschiert – 14,99 €
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Inhalt [lt. amazon.de]

Als der Berliner Kommissar Nils Trojan an den Schauplatz eines neuen Mordfalles gerufen wird, ist er zutiefst erschüttert von dem Anblick, der sich ihm bietet: Der Täter hatte eine junge Frau in den Keller gelockt und sie dort auf ungeahnte Weise ermordet – ihr Körper ist erstarrt in einem monströsen Sarkophag aus getrocknetem Schaum. Bei seiner Recherche stößt Trojan auf einen älteren Fall, der verblüffende Parallelen aufweist: Damals konnte die Puppenmacherin Josephin Maurer in letzter Sekunde aus einem Keller befreit werden, der Angreifer hatte bereits Spuren seiner makabren Handschrift auf ihrem Körper hinterlassen. Doch der als Täter identifizierte Karl Junker gilt inzwischen als tot – kann es sein, dass jemand ihn kopiert? Oder ist er doch noch am Leben, besessen davon, sein grausames Werk fortzusetzen? Trojan bittet die Psychologin Jana Michels um Hilfe, denn er ahnt, dass der Mörder in einen Wahn verstrickt ist, der sich seiner Vorstellungskraft entzieht – und dass das Töten noch lange kein Ende hat …

Der erste Satz
Alles war finster um sie herum.

Eigene Meinung
Die Krimiserie mit dem sympathischen Kommissar geht in die 2. Runde.
In diesem Teil tauchen wir weiter in das Leben von Nils Trojan und seiner Arbeit ein. Der Fall mit dem Federmann hat ihm schwer zugesetzt, doch der neue Mordschauplatz raubt ihm den Atem.
Aus den Perspektiven des Nils Trojan, den Opfern und dem Täter wird der Leser durch die Story geführt. Die Szenerie, in der wir uns befinden, umfasst (wie auch schon im 1. Teil) die Stadt Berlin, was mir als Bewohnerin gut gefällt (:
Wir treffen alte Bekannte wie Trojans Chef und Kollegen, Jana Michels – seine Therapeutin, sowie auch Doro, seine aufreizende Nachbarin, wieder, die meines Erachtens einfach nicht fehlen dürfen.
Das Buch ist genauso spannungsgeladen wie schon der Vorgänger und ich konnte es nur schwerst aus der Hand legen.
Der Autor schaffte es auch diesmal mich vollkommen im Dunkeln tappen zu lassen. Außerdem mag ich den Schreibstil von Herrn Bentow sehr gern, durch den das Lesen zum „Mordsvergnügen“ wird (;

Fazit
Ein weiteres, wunderbar gelungenes Werk von Max Bentow! Makaber und detailreich zugleich. Ein Muss für Fans des Abgründigen.

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